Saunatipps – eine bessere Durchblutung der Haut!

Durchblutung

Die Durchblutung verbessern – dann klappt es auch mit dem Schwitzen in der Sauna!

Saunieren – das bedeutet das Immunsystem stärken, das Herz-Kreislauf-System ankurbeln, die Entspannung der Muskulatur und eine bessere Durchblutung der Haut. Und genau darum geht es in diesem Blogpost! Die bessere Durchblutung der Haut.

Wie schon im letzten Post erwähnt, gibt es auch Menschen, die erfahrungsgemäß in der Sauna schlecht ins Schwitzen kommen. Dafür gibt es mechanische Hilfsmittel, deren Einwirken auf die Haut das Schwitzen aktivieren und somit die bessere Hautdurchblutung fördern. Maßnahmen, die sich auch belebend auf den Kreislauf auswirken.

Das Trockenbürsten ist so eine Möglichkeit. Die Bürstenmassage sollte vor dem ersten Saunagang angewendet werden. Optimal auch, wenn dabei die Füße in einem warmen Fußbad stehen; denn man soll ja nicht mit kalten Füßen in die Sauna gehen. Nun bürstet man von den Unterschenkeln hoch zu den Oberschenkeln, dann in großen Strichen von den Unterarmen hoch zu den Oberarmen – und das jeweils mit zwei bis drei Wiederholungen. Immer schön gleichmäßig auf und ab. Den Bauch bürstet man im Uhrzeigersinn. Und die Brust streicht man wie eine Acht. Den Rücken, wenn möglich, mit einer Rückenbürste mit langen Strichen hoch und runter massieren. Nach der Bürstenmassage kann man mit der flachen Hand den Körper leicht abklatschen. Und siehe da, das Bürsten fördert das Schwitzen während des Saunagangs.

Eine weitere Möglichkeit zur Anregung der Haut ist das Schlagen mit den Birkenruten. Leider ist dieser Brauch bei uns nicht so üblich. Die Finnen und die Russen schwören jedoch darauf. Die traditionelle Verehrung der Birke hat Ursache und Sinn. Eine Volksweisheit sagt: ” Die Trauerweide und die Espe zittern; die Eiche ist gewaltig; die Birke jedoch ist ein Baum der Fröhlichkeit.” Der Anblick der Birke hebt die Stimmung. Doch nicht nur die äußere Erscheinung der Birke macht den Unterschied – die Birke und deren Blätter haben auch positive, biologische Eigenschaften. Birkenblätter strömen sogenannte Flugstoffe aus; diese reinigen die Luft und vernichten krankheitserregende Mikroben ( Bakterien, Viren, Pilze ). Das Birkenblatt hat zahlreiche Poren und die Oberfläche wirkt angeraut. Bei trockener Luft in der Sauna ist es nicht angenehm die Haut mit den Birkenzweigen zu schlagen. Deshalb erhöht man die Luftfeuchtigkeit, indem man Wasser auf die Steine schüttet. Die trockenen Büschel werden vorher angefeuchtet und in nicht allzu heißem Wasser eingeweicht.

Frische Birkenzweige sollten nicht erhitzt oder angefeuchtet werden. Schlägt man sich mit den Birkenbesen, so schmiegt sich das Blatt fest an den Körper und nimmt den Schweiß wie ein Löschblatt auf. Man beginnt mit er Massage am Kopf und beendet die Massage an den Füßen. Auch die Fußsohlen sollten massiert werden.

Das Frottieren oder der Massagehandschuh eignen sich ebenfalls zur Selbstmassage und somit für eine bessere Durchblutung. Mit einem rauen Handtuch oder dem Handschuh kann man sich abreiben und kommt auch so ins bessere Schwitzen – ganz nach dem Motto ” Sitz und Schwitz ” !!